Autorenlesung im Zentrum l’Esprit, Basel 10. Februar 2018 
Der Vereinsvorstand hat getagt, der Arbeitsraum wird zum Vortragsraum mit Rednerstuhl und Gästestühlen. Dann treten sie auf, eine bunte Auslese von zum Teil weiter hergereisten PRO LYRICA-Dichterinnen und -Dichtern. Peter Rudolf von Dornach eröffnet den Reigen, ihm folgen der Zürcher Philipp Studer und Sarah Egli aus Basel. Sarah präsentiert ihren längeren Text anlehnend an den poetry-slam Stil und erzählt ganz beiläufig aus ihrem Leben. Es folgen Gertraud Wiggli-von Löwenich, die aus Himmelreich angereist war, und Cornel Köppel aus Hedingen. Mit Dietmar Näscher und Oliver Füglister schliessen zwei Basler die Lesestunde.

Rolf Zöllig hat zur Begrüssung erwähnt, dass zwei Buchpreise zu gewinnen seien für die beiden bestgelungenen Performances. Als er zur Preisverleihung schreitet, fallen zwei Namen: Sarah Egli und Dietmar Näscher. Dietmar wählt für seine witzigen Kurzformen die mehrsprachige Anthologie ‹Sbrinzlas, Funken, Scintille› zur Gegenwartslyrik aus Graubünden. Er freut sich umso mehr über diesen Preis, als er 2016 im bündnerischen Safiental eine Ausstellung mit Aquarellen und Gedichten durchgeführt hat. Sarah nimmt sichtlich bewegt über die Auszeichnung den mit Meisterwerken von der Renaissance bis in die Moderne illustrierten Band ‹frohes wortgewebe› des Autors Matthias Müller Kuhn entgegen. Auch die anderen Autoren hätten mit ihren Gedichten und Lesungen die Preise verdient. Vielleicht gibt es das nächste Mal weitere davon.

Die zahlreichen Zuhörer und der Vorstand haben allen Vortragenden mit einem herzhaften Applaus dafür gedankt, dass sie mit ihrem Beitrag den PRO LYRICA-Anlass bereichert und zu seinem Gelingen beigetragen haben.  PRO LYRICA Peter Rudolf