Rezensionen/Würdigungen

Gedichtband Äm Chemifäger sis Päch
Gedichtband Klartext zum Wasserglas
Gedichtband Gschlaik und Gschtelaasch


Pressestimmen zu Erwin Messmers Gedichten 


 

Er kann geduldig und genau beobachten, hat Sinn für die Sichtweise eines Kindes, schreibt eines der schönsten Liebesgedichte der vergangenen Jahre mit dem vielsagenden Titel ‹Zweifel›, skizziert klar geschaute Bilder, die sofort einschlagen, sich festhaken und neuen Gedankengalopp und veränderte Gefühle auslösen (…). Kurz: Das ist wahre, anregende Dichtung, aus der Zeit heraus gedacht und gestaltet. 
Der Kleine Bund über den Gedichtband ‹Das Gelächter der Fahrräder› 

Erwin Messmer gehört zu diesen Wort- und Sprachmächtigen, die hinhören und sich so ihre Gedanken machen (…). Es sind Angebote, die Messmer uns macht, Angebote zum Nachdenken, und manchmal wirken sie so nachhaltig, dass man für zwei Zeilen eine ganze Stunde braucht.
Charles Linsmayer in Der Bund über den Gedichtband ‹Anleitung zum Brettspiel› 

Was sofort auffällt: In diesen Gedichten schwingt ein leiser Humor mit. Und das ist doch selten geworden in den Gedichtbänden. Es ist eine Lyrik, die mit jedem Satz ins Spasshafte, sicher aber ins Skurille abdrehen könnte und es doch nie ganz tut. Da erinnert doch vieles an die grotesken Verse des Christian Morgenstern.
Aargauer Zeitung über den Gedichtband ‹Anleitung zum Brettspiel› 

In knappen, nie pseudopoetisch aufgemotzten Versen warnt er uns vor dem „blauen Feld›, das uns zum ‹Ausgangspunkt zurückwirft›; ein anderes Gedicht feiert ebenso skeptisch die ‹nackte Ordnung› auf Anton Bruckners Kopf. Erwin Messmer hat ein feines Ohr für die kleinen Regelbrüche, die aus den Spielen Ernst machen. Das führt ihn zum letzten und ersten, bedenkenswerten Spieltipp: ‹Und geben Sie acht / auf Ihr Leben / Es wäre ein schlechter / Verlierer.› 
Bruno Steiger im Zürich Express über den Gedichtband ‹Anleitung zum Brettspiel›

Erwin Messmer bleibt strikte an einem poetischen Puls und Impuls der Zeit, während der Sprachfluss in seiner einfach gehaltenen Selbstverständlichkeit den abgehackten und übertriebenen Headlines und Kurzberichten der täglichen News sanft, aber zünftig widerspricht. 
Blick, Zürich über den Gedichtband ‹Anleitung zum Brettspiel› 

Messmer in Hochform, das ist, wenn der Autor Messmer beschreibt, was der Mensch Messmer lebt: Melodien und duftende Teller in verrauchten Räumen als sich ständig selbst erneuerndes, tranceähnliches Sein (…). Wenn seine Beobachtungen ins Absurde kippen, wenn er es schaftt, die Logik zu unterwandern, dann entstehen Tagtraumbilder von stupender suggestiver Kraft. 
Andreas Saurer in der Berner Zeitung über den Gedichtband ‹Die besseren Karten›

Messmer verfährt genau und immer wieder pfiffig, so dass man lesend das Schmunzeln nicht verkneifen mag. (...) Eigentlich möchte man Erwin Messmer zu den heiteren Melancholikern zählen. (...) Aber nie verfällt er der Wehleidigkeit oder der ausufernden Weitschweifigkeit. Manches tönt er nur an, spricht es an, aber nicht aus. Viele seiner Gedichte halten eine Leichtigkeit des Seins ein, die selbstverständlich anmuten mag und es keineswegs ist. Man liest diese Gedichte mit Genuss, folgt gern den Notaten eines verschwiegenen Beobachters, der alltägliche Szenen aufgreift, aber die Einmaligkeit des Menschen im Fluss der Zeit achtet. 
Beatrice Eichmann – Leutenegger in Der Bund über den Gedichtband ‹Die besseren Karten›


 Stimmen von Autorinnen und Autoren

Die Sprache ist konkret, unangestrent, die Stoffbehandlung behende und der Inhalt pfiffig und welthaltig. Hans-Jürgen Heise über den Gedichtband ‹Das Gelächter der Fahrräder›

Und dann ist da auch noch die heitere Seite Erwin Messmers, die verschmitzte, augenzwinkernde. Erst sie macht den messmer’schen Ton einmalig und unverwechselbar. Es sind starke, lustvolle, sinnliche Texte, die Erwin Messmer in seinem neuen orte-Band versammelt. 
Brigitte Fuchs über den Gedichtband ‹Anleitung zum Brettspiel› 

Am meisten fällt mir an seinen Gedichten auf, dass sie mich alle an einer Stelle oder an mehreren einfach erschrecken oder aufschrecken. ‹Überraschen› wäre zu schwach gesagt. ‹Furchtbares Erstaunen› wäre vielleicht das Treffendste (...). Als ich das Buch zum ersten Mal las, hatte ich mich fast wie süchtig auf diese Stellen zugelesen und dann ‹Aah, da ist sie wieder!› gerufen (...) Anders gesagt: Er beschreibt in knappen Strichen: einen Menschen, eine Szene, eine Landschaft, und dann gleitet von hinten oder von der Seite plötzlich ein unerwarteter Gedanke, eine Formulierung herein, die einen entweder erfreut oder aufschreckt oder überrascht, oder die das vorher Gesagte in eine neue Perspektive rückt. 
Fritz Widmer über den Gedichtband ‹Die besseren Karten

Lieber Erwin Soll ich Dir 7 schöne Gedichte aufschreiben: 

Wunder
Schadenbilanz
Abnehmender Mond
Tempo rubato
Klimaerwärmung
Über das Glück
der Atem

Franz Hohler über den Gedichtband ‹Die besseren Karten›