PRO LYRICA Vernissage Buchserie 2, Lyrische Grundversorgung
Martina Caluori, Ute Karin Höllrigl, Nora Dubach

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Wie im Jahr 2017 war PRO LYRICA auch für die Buchserie 2, Lyrische Grundversorgung 2019 zu Gast bei Martin Kunz im Atelier für Kunst und Philosophie. Es war eine grosse Freude für den Gastgeber Martin Kunz, wie auch für PRO LYRICA, trotz strahlendem Wetter über sechzig Lyrikbegeisterte am Samstag, 30. März 2019 in Zürich Albisrieden, begrüssen zu dürfen.

Es ist ein Glücksfall für PRO LYRICA mit den Autorinnen, Martina Caluori, Nora Dubach und Ute Karin Höllrigl, drei lyrische Stimmen gefunden zu haben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die drei Autorinnen mit ihrem lyrischen Sprachmaterial ein breites Spektrum abdecken.
Zur Einstimmung sorgten die hervorragenden und bestens ausgewiesenen Musiker, Cécile Grüebler am Cello und Martin Kunz am Flügel. Sie gaben dem Anlass nicht nur einen musikalischen Rahmen, sondern den vorgetragenen Gedichten auch einen erweiterten Klang- und Empfindungsraum.

Mit bedachter Stimmlage gab die Lyrikerin Nora Dubach, die auch in der bildenden Kunst zuhause ist, eine Kostprobe aus ihrem Gedichtband ‹Auf gleissendes Licht tropft Dunkelheit›. Ihre Gedichte Changieren zwischen Tiefgründigkeit und verschmitztem Humor, der alltägliche Situationen und Stimmungen hinterfragt.
Nach einem musikalischen Zwischenspiel gab die Autorin und Texterin Martina Caluori ausgewählte Gedichte aus ‹Frag den Moment› zum Besten, die aufgefächert in Fragmente einen starken Bezug zum Realen herstellen.
Als dritte Autorin trug Ute Karin Höllrigl eine Auswahl von Gedichten aus ihrem aktuellen Band ‹Tage wie Bilder› vor. Diese entstanden aus Dialogen mit der unbewussten Tiefe, die wir alle in uns tragen.

Für ein Buchprojekt wie die Buchserie 2, Lyrische Grundversorgung 2019 ist ein fachkundiges Lektorat unabdingbar. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Oliver Füglister von PRO LYRICA sowie an die Mitglieder Josef Erdin (Apéro) und Ursula Sommer (Büchertisch), die tatkräftig zum Gelingen dieser Buchvernissage beitrugen.
Und nicht zuletzt braucht es einen Grafiker und Buchmacher, um ein solches Buchprojekt auf die Beine zu stellen. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Rolf Zöllig, der abschliessend über das Projekt informierte und auf den Büchertisch aufmerksam machte, der bei den Teilnehmenden grosses Interesse weckte.
Nach längerem Apéro und munteren Gesprächen, gut geölt mittels einem dutzend Flaschen Wein, klang der durchwegs gelungene Anlass allmählich prima und rund aus.

PRO LYRICA Cornel Köppel

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