Feuilleton

Zwischensichtung | 22.02.2021

NEUE GEDICHTE IM PRO LYRICA ONLINE FORUM | Ly Vuong | Letztes Jahr: Beim ersten Lockdown tat’s noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr. Wie reagiert Lyrik auf einen Virus? Gibt es Immunreaktionen? Denken, Betrachten, Beschreiben, Lieben, Hoffen – sind das die Grundinstinkte des Menschseins? Vielleicht. Möchten Sie widersprechen? Möglich. Warum trennen wir das Sein in Kategorien? Lesen Sie 14 Interpretationen zu 14 ausgewählten Gedichten im Zeitraum von zwei Monaten (Januar bis Februar 2021) aus dem Online-Gedichteforum von

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Lyrik Lockdown

DIE LYRIK LÄUFT DEM LOCKDOWN DAVON | CORONA-LITERATUR MUSS NICHT NAIV UND BELIEBIG SEIN: WAS BLEIBT VON DER POETIK DER PANDEMIE? Marion Panizzon, Der Bund, Montag 25. Mai 2020, Seite 8, Meinungen, Tribüne  Als «Corona-Literatur» wurde das Literaturschaffen in der Covid-19-Pandemie von Kritikern etikettiert. Prosa und Lyrik würden ungefiltert konsumiert und genauso ungehemmt produziert. Es gibt Stimmen im deutschsprachigen Raum, die den Corona-Gedichten, -Aphorismen oder -Kurzgeschichten jeglichen literarischen Wert absprechen. Weder ist die in der Pandemie entstandene Poesie naiv, noch

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Lyrik in den Zeiten des Corona

Zwischensichtung des eigens dazu eingerichteten Online-Austausch-FORUMS | VON THOMAS HAKER | Seit Montag dem 25. März ist das PRO LYRICA FORUM in wiederauferstandener Form online in Betrieb. Es dient dem Austausch von Gedichten und Gedanken auf Distanz. Über dreissig Schreibende haben sich bislang mit etwa hundertfünfzig Gedichten und Tagebucheinträgen beteiligt; neu sich auch in Form von Kommentaren zu eigenen oder fremden Einträgen eingebracht. Ich habe Thomas Haker angefragt, ob er eine persönliche Auswahl der bislang eingegangenen Gedichte zu Händen dieser Website erstellen möchte.

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Gedichte werden das Klima retten

Verse sind umweltfreundlich, sie heben die Stimmung und sind nachhaltig. Eigentlich spricht in unseren Tagen alles dafür, sich häufiger in Gedichten zu verlieren Man kann seine Zeit auf viele Arten vertun. Die einen verdienen Geld, das andere beidhändig zum Fenster hinauswerfen. Einer sammelt Briefmarken aus Grönland, ein Zweiter schaut den Vögeln nach, während eine Dritte schliesslich eine vergleichende Sozialstudie über die ersten beiden schreibt. Am Ende des Tages sinken sie alle erschöpft ins Bett. Haben sie die Zeit vergeudet? Vehement

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Rhythmicalizer

Rhythmicalizer: Die Prosodie eigenrhythmischer Gedichte Ein Grossteil der Gedichte, die der modernen und postmodernen Lyrik zugeschrieben werden, weisen weder einen Reim noch ein festes Metrum auf, wie es in klassischen Gedichten der Fall ist. Dennoch sind die freien Verse der modernen Poesie nicht frei von rhythmischen Strukturen. Dies behauptet zumindest die US-amerikanische Theorie der freien Versprosodie (free verse prosody). Das Projekt ‹Rhythmicalizer› will diese Theorie auf der Grundlage einer digitalen Musteranalyse überprüfen. Das Projekt wird von Informatikern und Literaturwissenschaftlern der

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Erste Hilfe

Andreas Thalmayr ‹LYRIK NERVT!› Ein Erste-Hilfe-Buch für alle, die meinen, dass sie nichts mit Gedichten anfangen können Endlich ein Buch das lustvoll und witzig in die doch eher trockene Materie der Gedichtbaupläne einführt. Wer Gedichte schreibt die sich reimen, andere auch, kommt an diesem Lehrmittel nicht vorbei. Gerne verweise ich auf einschlägige Rezensionen von kompetenter Seite, siehe unten.  ZOE Perlentaucher bücher.de

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Gedicht-Zukunft

Was tun für das Gedicht? An einem internationalen Lyrik-Colloquium, das jüngst in Beneditkbeuren stattfand, diskutierten fast 40 Lyrikerinnen und Lyriker über die ‹Zukunft des Gedichts›. Dabei wurden verschiedene Positionen deutlich, vom Wunsch nach einer (auch politisch-gesellschaftlich) engagierteren Lyrik bis hin zu heutzutage notwendigen Online-Selbst-Vermarktungsstrategien.  OF

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Literaturzeitschrift ‹mosaik›

‹mosaik› eine junge Literaturzeitschrift ‹mosaik22 – alles ist abgekaut› Rezension von Cornel Köppel Sie wissen nicht, was ein ‹Lyroplyrodon› ist oder was es mit dem ‹Kryptozän› auf sich hat? Dann ist es an der Zeit diese Wissenslücke zu schliessen, indem Sie sich die Frühjahrsausgabe der Kultur- und Literaturzeitschrift mit dem sinngebenden Namen ‹mosaik› zu Gemüte führen. Dass eine beachtliche Anzahl an Kultur- und Literaturzeitschriften jährlich im deutschsprachigen Raum herausgegeben wird, ist hinlänglich bekannt. Viel wichtiger scheint mir, aus einem möglichst breiten

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Künstler-Prekariat

Das prekäre Künstlerleben Wie prekär es sich als Journalist oder Schriftsteller lebt, glauben die meisten Leser zu wissen. In einem lesenswerten Artikel der NZZ untersucht die Journalistin Sieglinde Geisel die verschiedenen Möglichkeiten und Initiativen für ein angenehmes, finanziell gesichertes Leben als freischaffender Künstler oder Autorin. Dabei wirft sie ein Schlaglicht auch auf die neuen Publikationsformen und die Arbeitsweisen (Überlebensweisen) der im Selbstverlag schreibenden Autorinnen und Autoren.  OF

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das los der kleinen verlage

Das Los der kleinen Verlage Wie arg Verlage zu kämpfen haben im aktuellen Marktumfeld, ist spätestens seit einiger Zeit bekannt, als sogar Diogenes auf die Teilnahme an einer der grossen Büchermessen Deutschlands verzichtete. Dass auch Kleinverlage in diesem Umfeld überleben, ist immer wieder ein kleines Wunder. In einem lesenswerten Interview in der Süddeutschen Zeitung gibt der Herausgeber der Zeitschrift ‹Das Gedicht›, Anton G. Leitner, Auskunft darüber.  OF

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